Die Universität Bayern e.V. begrüßt nachdrücklich, dass in der heutigen Regierungserklärung der Förderung von Hochschulen und Wissenschaft für den Freistaat Bayern hohe Priorität eingeräumt wird.
Besonders hervorzuheben ist, dass diese sich nicht auf programmatische Festlegungen beschränkt, sondern auch konkrete Maßnahmen ankündigt, u.a.:
Entscheidend für die wissenschaftliche Zukunft Bayerns ist die Reform des Besoldungs- und Laufbahnrechtes für Professoren, indem es die Voraussetzung dafür schafft, die besten Köpfe zu gewinnen und zu behalten.
Die angekündigten Maßnahmen zum räumlichen Ausbau bzw. der Sanierung und Modernisierung der Universitäten, um den Anforderungen der Wissenschaft gerecht zu werden. Das Ziel, den Anteil der Forschungs- und Entwicklungs-Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt auf 3,6 % zu steigern lässt sich nur erreichen, wenn - wie angekündigt - die Voraussetzungen für Verbundforschung durch den Ausbau von außeruniversitären Forschungseinrichtungen gestärkt werden. Ohne diese infrastrukturelle Maßnahme können vorhandene Potenziale nicht genutzt werden. Die Universität Bayern begrüßt den großen Ehrgeiz, der aus diesen Ankündigungen spricht, hält ihn aber auch für dringend notwendig, weil sich die gesteckten Ziele nur erreicht lassen, wenn dazu noch in dieser Legislaturperiode die Grundlagen geschaffen werden.
Alf Zimmer
Rektor der Universität Regensburg,
Vorsitzender der Universität Bayern e.V.