Bayerische Universitäten begrüßen neue Impulse für die Lehrkräftebildung
Universität Bayern e.V. sieht im veröffentlichten Masterplan Lehrkräftebildung wichtige Ansätze für eine innovative und zukunftsfähige Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung. Entscheidend sind nun eine wissenschaftlich fundierte Umsetzung und eine enge Beteiligung der Universitäten.
Die bayerischen Universitäten begrüßen die Stoßrichtung des Masterplans Lehrkräftebildung. Mit der stärkeren Verzahnung von wissenschaftlicher Ausbildung und schulischer Praxis, einer Verlängerung der universitären Ausbildungsphase sowie der Erprobung innovativer Ansätze wie der „Core Practices“ werden zentrale Empfehlungen der Expertenkommission zur Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung aufgegriffen. Die geplanten Modellversuche bieten dabei die Chance, neue Konzepte wissenschaftlich fundiert zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren.
„Eine zukunftsfähige Lehrkräftebildung braucht Innovation – und Innovation braucht wissenschaftliche Expertise und universitäre Gestaltungsfreiheit. Der Masterplan bietet die Chance, die hohe Qualität der bayerischen Lehrkräftebildung gezielt weiterzuentwickeln. Die Universitäten sind bereit, dabei Verantwortung zu übernehmen und neue Wege zu erproben“, betont Prof. Dr. Thomas F. Hofmann, Präsident der TU München und Vorsitzender von Universität Bayern e.V.
„Aus Sicht der universitären Lehre ist die wissenschaftsgeleitete und praxisorientierte Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung ein notwendiger und wichtiger Schritt. Insbesondere die geplante Verlängerung der universitären Phase der Lehrkräftebildung und die Orientierung an Core Practices ist zu begrüßen“, erklärt Prof. Dr. Nikolaus Korber (Universität Regensburg), Sprecher der Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten für Lehre und Studium der bayerischen Universitäten.
